Die Geschichte des Mikroskops

Zeitlicher Überblick der Mikroskopgeschichte

Die Geschichte der optischen Lichtmikroskope



2. Jahrhundert v. Chr. - Claudius Ptolemy (lat. Claudius Ptolemaeus) beschrieb einen Stab in einem Wasserbecken, der sich zu verbiegen schien, und zeichnete die Winkel bis zu einem halben Grad genau auf.


1. Jahrhundert - Die Römer experimentierten mit Glas und fanden heraus, dass Gegenstände größer erschienen, wenn man sie durch dieses neue Material betrachtete.

12. Jahrhundert - Salvino D'Armate aus Italien stellte die erste Brille her, ein Vergrößerungselement für ein Auge.

1590 - Zwei niederländische Optiker, Zacharias Jansen und sein Vater Hans, experimentierten mit zwei Linsen, die sie in einem Rohr befestigten, so entstand das erste zusammengesetzte Mikroskop.

1609 - Galileo Galilei entwickelt ein zusammengesetztes Mikroskop mit einer konvexen und einer konkaven Linse.

1665 - Robert Hookes Werk namens Micrographia dokumentierte offiziell eine Reihe von Beobachtungen durch ein Mikroskop.

1674 - Anton van Leeuwenhoek nutzte seine Kenntnisse in der Technik des Linsenschleifens, um eine höhere Vergrößerung zu erzielen. Damit gelang es ihm, ein Mikroskop zu bauen, das eine detaillierte Beobachtung von Bakterien ermöglichte.

1826 - Joseph Jackson Lister baute eine achromatische Linse, um den Farbeffekt durch die verschiedenen Wellenlängen des Lichts zu beseitigen.

Chromatische Aberration

In den 1860ern - Ernst Abbe entdeckt die Abbesche Sinusbedingung (eine Bedingung, die eine Linse oder ein anderes optisches System erfüllen muss, um scharfe Bilder zu liefern), ein Durchbruch in der Mikroskopentwicklung, die sich bis dahin größtenteils auf die Versuchs- und Irrtums-Methode stützte.

1931 - Ernst Ruska beginnt mit dem Bau des ersten Elektronenmikroskops.

History of the microscope